The end...

Die wahrscheinlich schwerste Entscheidung meines bisherigen Lebens liegt hinter mir und dieser Text fällt mir alles andere als leicht.  Egal wie schlecht ein Wettkampf gelaufen ist, es war immer noch einfacher darüber zu schreiben, als es jetzt der Fall ist. Aber genauso wie bei diesen sportlichen Erfolgen oder Niederlagen möchte ich nun versuchen, Euch ein wenig teilhaben zu lassen und wähle deshalb meine Homepage als den richtigen Ort, meinen Rücktritt vom Leistungssport offiziell zu verkünden.

 

Die vergangene Saison mit all ihren Höhen und Tiefen war also die letzte meiner Karriere. Diese Tatsache wurde mir nach meinem letzten Rennen immer bewusster. Wenn Rennen für Rennen in einer Saison leider nicht so gut für einen laufen, dann macht man sich notgedrungen diese Gedanken, ob man will oder nicht. Meiner Motivation hat dies nie einen Rückschlag gegeben, jedoch hat egal welche Schraube ich versucht habe zu drehen, nichts funktioniert und nichts angeschlagen. Aber ich habe alles reingehauen. Rückblickend betrachtet bin ich wahrscheinlich die beste Vorbereitung meiner Karriere gefahren, war fitter denn je und erfüllte mir mit dem Start in der Weltcup-Abfahrt in Bormio im Dezember 2017 den größten Traum meiner Kindheit. Die darauffolgenden Rennen und Monate waren für mich nicht einfach und auch die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Saison-Endspurt waren leider irgendwann nicht mehr gegeben. Sie haben mich das Verlieren gelehrt.  Diese Monate sind zwar noch sehr präsent in meinem Kopf, spiegeln aber ganz und gar nicht meine Karriere wieder.

 

Die letzte große Entscheidung dieser Art, habe ich wohl 2009 mit meinem Einzug auf das Skiinternat in Oberstdorf getroffen. Rund zehn Jahre Leistungssport später, zehn Jahre harte Arbeit, 371 FIS- und Europacup-Rennen, ein Weltcup, aber leider auch vier Operationen und drei harte Wege zurück in den Leistungssport, liegen nun hinter mir. Diese Verletzungen haben meine Karriere letztlich geprägt und beeinflusst. Im sportlichen, sowie im menschlichen Sinne. Gerade diese schweren Rückschläge mit all ihren Tiefen, besonders meine Rückenverletzung 2015, gibt mir heute am meisten Selbstvertrauen. Denn alles was ich danach geschafft habe, jeden Erfolg den ich eingefahren habe, lassen sich deshalb nicht hoch genug einschätzen. Dass ich jeglichen Sport wieder so ausüben kann wie ich mir das vorstelle, dass ich gesund bin und dass ich weiterhin mit Spaß und schönen Erinnerungen Skifahren gehen kann. All das macht mich heute sehr stolz.

 

Über die Jahre im Leistungssport habe ich in meinen Konkurrenten weltweit, viele Freunde gefunden. Ich konnte jahrelang meine größte Leidenschaft zum Beruf machen und diese mit Menschen teilen, die denselben Traum verfolgen. Einige davon sind mir echt ans Herz gewachsen und Freunde fürs Leben sind auch dabei!

 

Ja, es fühlt sich für mich nicht wirklich wie ein Ende an. Eher wie der Anfang etwas Neuen. Alle Entscheidungen, Erfolge, Rückschläge haben mich nun an diesen Punkt geführt. Die erfolgreiche Beendigung meines Studiums und der darauffolgende Master in International Management sind nun meine Ziele. Jetzt beginnen also die nächsten Herausforderungen, die das Leben bereithält. Aber mit allen Gefühlen, Erinnerungen und Erlebnissen meiner Sportkarriere, freue ich mich riesig auf genau diese Herausforderungen und kann es kaum erwarten sie zu meistern!

Danke für Eure Unterstützung !

Heiner Längst

Final part of the season!

Die letzten Rennen einer langen und ereignisreichen Saison stehen nun vor der Tür. Im letzten Monat habe ich leider abermals viel Rückschläge einstecken und vor allem wegstecken müssen, um wieder den Kopf frei zu bekommen. Entscheidungen meiner Trainer, die für mich schwer zu akzeptieren waren, das Hadern mit meinen eigenen Leistungen, Grübeln über mögliche Setup-Veränderungen, immer wieder der Versuch in die Erfolgschiene der ersten Phase meiner Saison zurückzufinden. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen stellt sich für mich schwieriger denn je...

Nichtsdestotrotz habe ich mit einem 11. Platz bei der Internationalen Deutsche Meisterschaft und somit Platz 5 bei der Deutschen Meisterschaft in der Abfahrt nochmal Selbstbewusstsein getankt und reise nochmal mit einem guten Gefühl zu den slowenischen Meisterschaften nach Krvavec nächste Woche an. Speziell in diesem Jahr war es bei der Deutschen Meisterschaft natürlich besonders cool, sich mit meinen erfährenen Kollegen aus dem Weltcup, um Andreas Sander, Pepi Ferstl und Thomas Dressen zu messen. Nach den zahlreichen Erfolgen in dieser Saison sind sie der absolute Maßstab für mich.

Körperlich geht es mir sehr gut, doch meine Kräfte schwinden allmählich. Es waren intensive vergangene 5 Monate, mit Vorbereitung etc. Doch an Motivation mangelt es bei mir dennoch  nicht!

Feels like each day is monday...

Rund einen Monat ist es nun her, dass ich mich in meinem Blog zu Wort gemeldet habe. Entschuldigung an alle, die ich somit auf die Folter gespannt habe. Doch warum eigentlich?!

Ich bin ehrlich. Wenn es gut läuft und die eigenen Pläne aufgehen, schreibt es sich einfach leichter. Demzufolge haben meine vergangenen Wochen leider wenig positives Material für den Blog geliefert. Ich habe schlichtweg im Januar und Februar meine gute Form des Dezembers letzten Jahres, nicht beibehalten können. Im Gegenteil. Ich denke viele Sportler kennen solche Phasen. Automatisierte Abläufe greifen schlagartig nicht mehr und die fürs eigene Empfinden beste Leistung reicht gegenüber der Konkurrenz nirgendwo hin. 

Nichtsdestotrotz habe ich heute einen einigermaßen passablen Wettkampf abgeliefert und empfinde seit langer Zeit mal wieder Zufriedenheit. Deshalb habe ich mir auch ein Herz gefasst und versucht, Euch meine letzten Wochen kurz zu schildern.  

Weiter geht es am Freitag in Stoos in der Schweiz. Der letzte heiße Saison Monat hat also begonnen.

Really?! Short break in January?!

Es gibt Entscheidungen, die nicht immer leicht zu treffen sind. Gerade diese Entscheidungen schmerzen oft. Aber sie gehören dazu! Nach meinem bereits angesprochenen Sturz in Wengen war ich zuerst nach zwei Tagen wieder guter Dinge, denn ich fühlte mich besser und war bereit für die Europacup-Woche in Saalbach. Doch das war leider nur eine Momentaufnahme. Tag für Tag kamen die Schmerzen wieder und zwangen mich somit dazu eine Entscheidung zu treffen. Um in den kommenden wichtigen Monaten wieder bei 100% zu sein, entschied ich mich gegen einen weiteren Start in Saalbach, klärte in München mithilfe eines MRT und eines Spezialisten meinen Gesundheitszustand ab und legte eine kleine Sportpause ein. Eine schmerzhafte Entscheidung, denn jedes Rennen bei dem ich nicht am Start stehen kann, fühlt sich wie vergeudete Zeit an. Jedoch in dieser Situation die absolut richtige Entschiedung. Nach dieser Pause bin ich nun wieder ohne Schmerzen und kann es kaum erwarten wieder auf die Ski zu stehn!

Aufgrund des starken Schneefalls und des angesagten Wetterbrichts in den kommenden Tagen, wurden leider die nächsten Europacups in Méribel abgesagt. Unser Alternativprogramm steht bereits und somit geht es morgen in Richtung Berchtesgaden zur Vorbereitung auf die nächsten Rennen in Cortina d´Ampezzo.

Ups and Downs

Auf Erfolge kommen meist auch wieder Niederlagen. Nach meinem Weltcup-Debüt folgte der Europacup Super G in Wengen/Schweiz. Natürlich war mein Gefühl nach Bormio super und ich selbst voller Tatendrang... Doch leider kam es anders wie geplant und endete in einem Crash in eine Luftbande. Kein Ergebnis im Ziel, das gute Gefühl erstmal Weg und Schmerzen im ganzen Oberkörper und Hals. Eine schwerere Verletzung konnte ich zwar sofort ausschließen, jedoch habe ich seitdem immernoch mit Nackenschmerzen zu kämpfen. Der Europacup-Kalender im Januar bietet leider keine Zeit um sich in Ruhe auszukurieren. Zwei Tage nach meinem Sturz, stand ich heute schon wieder am Start der Abfahrt in Saalbach. Zwar nicht ansatzweise  mit 100%, aber der Test, ob mein Nacken eine weitere Europacup Woche aushält, ist geglückt. Schmerzfrei und ohne Symptome nach der Belastung. Um alle Zweifel aus der Bahn zu räumen, veranlasste unser Team-Arzt noch Röntgenbild in Saalbach - alles in Ordnung, keine größere Verletzung - heißt den kommenden Abfahrtsrennen hier in Saalbach steht nichts im Wege!!

Heiner


Over and out 2017, welcome 2018!

Was für ein bewegender Dezember 2017! Zu Beginn mit den wirklich schlimmen Ereignissen in Kanada und abschließend mit meinem ersten Weltcupstart meiner Karriere beim Klassiker in Bormio.

Mein Weltcup-Debut: Was für ein cooles Erlebnis, und vorallem was für eine Belohnung für meine letzten drei Jahre. Die harte Arbeit, die nicht jeder sieht. Das etliche Male erneute Aufstehen nach Rückschlägen. Das Wegstecken von Verletzungen. All das hat sich wahrlich bezahlt gemacht! Auch wenn die zahlreichen Tiefschläge nach meiner ersten Rückenoperation im März 2015, nicht gerade leicht zu überwinden waren. Ich habe nie aufgegeben und kann nun endlich diese schwere Zeit auch für mich erfolgreich abschließen und in die Zukunft schauen. Meinen Willen stärkt das alles natürlich umso mehr! Ich hoffe ich kann auch ein Vorbild sein, für so viele zahlreiche junge Sportkarrieren, die leider von Verletzungen geprägt sind und in welchen somit das vorhandene Potential meist im Verborgenen bleibt.

Rein sportlich gesehen bin ich mit meinem ersten Trainingslauf auf der schwierigen Stelvio sehr zufrieden. Nachdem das zweite Training aufgrund des Schneefalls gecancelt werden musste, war natürlich die Situation im Rennen nicht unbedingt leichter für mich. Die zahlreichen Unterbrechungen aufgrund der schweren Stürze und des starken Windes haben zudem nicht unbedingt zu einem befreiteren Rennen beigetragen. Diese Situation habe ich nun zwar gemeistert, bin aber mit meiner Leistung im Wettkampf nicht zufrieden. Zu verhalten und reserviert! Das wird mir aber in den nächsten Rennen nicht nochmal passieren.

Ausblick; In den nächsten Tagen werde ich meine Akkus wieder voll aufladen. Mithilfe des wunderbaren Tiefschnees hier im Allgäu wird das aber sicher das kein Problem! 2018 startet gleich wie das Jahr 2017 geendet hat. Viel Reisen und wenig Zeit für andere Sachen. Zuerst geht es nach Wengen für zwei Europacup Super G und anschließend nach Saalbach, wo endlich auch die Europacup Abfahrtssaison startet. Heißt mein Fokus liegt nun wieder voll und ganz auf guten Leistungen im Europacup! Meine neu gesammelten Erfahrungen fahren jedoch auch dort mit mir mit!

Nochmals Danke an alle Supporter und Daumendrücker vor dem Fernseh und den Livetickern!

Ich wünsche allen einen gelungenen Rutsch ins neue Jahr!

Over and out 2017, welcome 2018!

Heiner


Wrestle for words - Lake Louise

Die richtigen Worte zu finden fällt mir dieses Mal wirklich schwer. Aber ich möchte mich zu dem schrecklichen Vorfall in Lake Louise dennoch äußern. Als erstes bleibt nur eines zu sagen.

Meine Gedanken sind bei der Familie und den Freunden von Max Burkhart!

Die Nachricht, dass Max seinen Verletzungen erlegen ist, macht mich unglaublich traurig! Nach diesem schlimmen Ereignis haben wir, als Team, uns dazu entschlossen die Heimreise anzutreten. Es wird sicher noch einige Tage dauern bis auch bei mir wieder Normalität einkehrt. Die letzten Tage waren doch sehr turbulent und traurig.

Doch Zeit um so richtig durchzuatmen haben wir nicht, denn die Vorbereitung für den Europacup-Auftakt kurz vor Weihnachten, beginnt bereits am Mittwoch!


Game on!

Mitte November, die Fahrten pro Tag werden weniger, Weltcups in Sölden und Levi, nur noch wenige Tage bis zum Speed-Auftakt in Lake Louise. Alles Anzeichen dafür, dass der Skiwinter bereits begonnen hat.

Auch wir befinden uns in der finalen Phase der Vorbereitung. Das super Wetter der letzten sieben Tage haben wir gut genutzt und nochmals Speedkilometer im schweizer Davos und in Pfelders in Südtirol gesammelt. Jetzt läuft der Countdown bis zu meinen ersten Rennen. Am 01. Dezember geht der Flug nach Kanada, wo wir ein paar Rennen der Nord Amerika Cup Serie in Lake Louise und Panorama bestreiten werden. Die Weltcup-Strecke in Lake Louise ist meiner Meinung nach ein traumhafter Start in die neue Saison. Kann es kaum erwarten...


Ein mega Dankeschön geht an meinen Servicemann Schorsch, der immer mit Rat und Tat an meine Seite steht... und schnelle Ski macht er nebenbei auch noch ;)

Fun/Work-Balance in Oct

Auch an einem Trainingstag auf Ski gibt es Arbeit, die ausnahmsweise so gar nicht abwechslungsreich ist, fast schon stupide. Wie so etwas aussieht, beginnt mit der Frage nach dem Rennski. Also welcher Ski im Rennen, bei welchen Bedingungen und bei welcher Kurssetzung gefahren wird. Neben dem ganz normalen Training in den Toren, wird bei Skitests der schnellste Ski herausgetestet. 400 Meter geradeaus fahren, mit immer der gleichen Position auf dem Ski und das natürlich auf Zeit. So zeigt sich vereinfacht gesagt der schnellste Ski. Bei mehreren Paar Ski kann einem dies sogar mal langweilig vorkommen. Aber auch das gehört dazu!

Mehr Spaß haben mir dann die weiteren Schneelehrgänge in Sölden und im Pitztal bereitet. Auch wenn hier und da das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat wie zuletzt in der Schweiz, konnten wir sehr gut trainieren. Leider hat es mich wie so viele andere im Oktober, auch mit einer Grippe erwischt. Diese sportfreie Zeit konnte ich dann jedoch sehr gut mit meinem Mental-Coach nutzen...somit das Beste aus der Zwangspause gemacht. Jetzt bin ich wieder zu 100% fit und bereite mich in der kommenden Woche nochmal intensiv auf den letzten Konditionstest für dieses Jahr in München vor. 

Im November warten weitere Trainingseinheiten auf Schnee und hoffentlich auch die ersten Rennen auf mich. Am Wochenende heißt es natürlich morgens immer fleißig Fernseh schauen, denn die Techniker eröffnen die Saison traditionell in Sölden.


1st of October - Two months more to go.

Die Zeit vergeht wieder mal wie im Flug. Ungefähr zwei Monate bis zum ersten Wettkampf. Drei Monate bis zum ersten Europacup-Rennen. Die Vorbereitungen laufen.

Die letzten zwei Wochen haben dann auch endlich den lang ersehntern Schnee auf den österreichischen Gletschern gebracht. Unseren kommenden Trainingslagern in Sölden und im Pitztal steht also nichts mehr im Wege. Auch unser zweites langes Camp in der Schweiz in Saas Fee, verlief ziemlich winterlich und kalt. Aus 10 gaplanten Skitagen, konnten wir lediglich zwei Tage aufgrund des Wetters nicht trainieren. Eine gute Ausbeute, die jeder von uns zu Beginn unterschrieben hätte. 

Den Wecker auf 3:45 Uhr zu stellen, mag für den ein oder anderen etwas früh sein...mich nicht ausgeschlossen. Aber was tut man nicht alles, um die perfekten Bedigungen gleich nach dem Sonnenaufgang ausnutzen zu können. Die Aussicht um halb 6 in der Früh entschädigt zudem. Mein Abfahrtskilometer-Konto konnte ich dadurch auch weiter füllen und fühle mich somit sehr wohl auf den langen Ski!

Auch mein ergänzendes Training läuft sehr gut. Ich habe bereits Anfang August ein paar Sätze darüber verloren und im Laufe der Zeit hat es nun weiter Form angenommen. Nur kurz dazu: Das gemeinsame Arbeiten mit meinem Mental-Coach Christoph Ammon bekommt mir sehr gut!

Am Tag der deutschen Einheit geht es für uns in Sölden weiter. Da es im Speed schon ganz passabel läuft, gehen wir dort nochmal intensiv das Riesenslalom-Training an!

Heiner

P.S. Rücken gut, Knie gut =D


Fortunately the batteries were full charged!

Wow! Das war ein wirklich perfekter Juli-Lehrgang in Zermatt! Acht geplante Schneetage - acht perfekte Trainingstage. Soll stellt man sich das Skitraining im Sommer vor. Aber Skitage mit perfekten Bedingungen bedeuten zugleich ein straffes Programm, ohne viel Zeit für Regeneration. Denn solch perfekte Tage, müssen voll und ganz ausgenutzt werden. Und das konnte ich auch, denn Knie und Rücken spielen momentan super mit. In Zermatt tut es auch wieder gut anspruchsvoller zu trainieren. Super G Läufe mit 1:30min Länge in Zermatt auf 3800 Meter, sind dann doch etwas anderes als Technikfahrten am Stilfser Joch. Doch all das zehrt natürlich an uns Athleten...

Zum eigentlichen Skitraining kommt dann noch die Logistik in Zermatt. Angefangen mit dem Transport unseres gesamten Equipment mit einem Elektroauto zum Hotel. Vom Hotel aus geht es dann früh morgens mit drei bis vier Paar Ski auf den Schultern, mit Hilfe von drei verschiedenen Gondeln in Richtung Trainingspiste. Alles in Allem benötigt man morgens 1,5 Stunden, lediglich für den Weg vom Hotel bis zum eigentlichen Trainingsort. Nachmittags, wenn man bereits die meisten Körner beim Skitraining verbraucht hat, das gleiche Prozedere wieder talwärts. Doch wenn die Pistenverhältnisse etc. so sind wie wir sie glücklicherweise vorgefunden haben, entschädigt das für so manche Quälerei.

Wie sieht das kommenden Programm für mich nun aus: Nach zwei Wochen "Pause" mit lockererem Konditionstraining, geht es nun von 10.09. bis 22.09. wieder in die Schweiz. Nur dieses Mal reisen wir in das neben Zermatt und dem weltbekannten Matterhorn liegende, Saas Fee, für hoffentlich einen weiteren erfolgreichen Trainingslehrgang.

Batteries 100% charged

Freundschaft überdauert. Das wurde mir während meiner Auszeit auf La Palma, eine der Kanarischen Inseln, auf jeden Fall klar. Auch nach 17 Jahren Abwesenheit auf der Insel, wurden wir von dortigen Freunden empfangen, als wären wir nie lang weg gewesen! Also wenn Ihr gerade zufällig auf der Suche nach einem Miet-Auto auf La Palma seid, hier ein kleiner Tipp am Rande: http://www.lapalmarentacar.de/?gclid=CNmzl8r6x9UCFQ2RGwodjr4L7w

Meine Batterien sind also, wie die Bilder unschwer erkennen lassen, wieder voll aufgeladen. Der Trainingsalltag hat mich nun auch schon wieder und die finale Vorbereitung für den ersten langen Schneelehrgang in der Schweiz läuft. Am 17. August geht es für 10 Tage nach Zermatt. Hoffentlich haben wir dort dann genauso viel Sonne, wie auf den Kanaren, auch wenn es dabei nicht ganz so warm sein muss ;) Hauptsache wir finden gute Trainingsbedingungen vor.

Noch etwas positives zum Schluss. Meine Vorbereitung auf die kommende Saison wurde letzte Woche absolut bereichert. Durch eine neue Zusammenarbeit habe ich auf jeden Fall jetzt schon einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dazu aber später mehr...

Time goes by

Die Zeit vergeht wie im Flug. Die ersten beiden Wochen auf den Ski sind geschafft und das Sommersemester neigt sich dem Ende zu. Aber zuerst zum spaßigen Teil ;) Das Stilfser Joch in Italien hat sich dieses Jahr für uns von seiner besseren Seite gezeigt. Durch ein paar Schneefälle fanden wir Anfang Juli eine "fast" winterliche Gletscherlandschaft vor. Am Stilfser Joch heißt winterlich jedoch, dass die eher weißen Schneefelder, den braunen überwiegen und dass man ausnahmsweise in der Liftspur vor lauter Steinen nicht Angst um seine Ski haben muss. Aber Spaß beiseite - wir fanden wirklich super Bedingungen vor. Durch kalte Nächte und sehr frühes Aufstehen konnten wir die gefrorenen Pisten nutzen und spulten haufenweise Technik-Fahrten und Läufe in der Wellenbahn ab.

Nun zum eher stressigen Teil. Neben dem fleißigen Schneetraining bereite ich mich momentan auf die letzte Prüfung meines Sommersemesters vor. Manchmal ziemlich zäh, zeitlich und effektiv alles unter einen Hut zu bringen. Aber dazu kann ich glücklicherweise sagen, dass ich es mittlerweile gewohnt bin, meine Freizeit am Schreibtisch zu verbringen. Priorität hat dabei jedoch immer der Sport! Beim nächsten Schneelehrgang der Vorbereitung geht es dann schon richtig zur Sache: 10 Tage in Zermatt/Schweiz. Um die Akkus dafür wieder voll aufzuladen, geht es davor jedoch noch in meinen (ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und nenne es wie folgt) "wohlverdienten" Urlaub ;)

Noch ein kurzes Fazit für alle Ski-Insider: Der neue Riesenslalomski mit dem 30 Meter Radius macht ziiieeeemlich Spaß!

Euer Heiner

Train as you'd know what's coming at you

Der Bundeswehrlehrgang ist gut überstanden und ich darf mich jetzt Übungsleiter bzw. C-Trainer schimpfen. Den Übergang in das normale Vorbereitungstraining habe ich auch gut hinbekommen. Heißt ich habe die kurz nach dem Bundeswehrlehrgang anstehenden Prüfungen meines Studiums erfolgreich absolviert und die ersten harten Trainingseinheiten abgespult. Meine Trainingsgestaltung während des Bundewehrlehrgangs hat zudem auch gefruchtet. Denn die ersten beiden Leistungstests des DSV waren sehr positiv! Auch die sportärztliche Untersuchung in München war unauffällig. Somit geht es nun gesund und fit in die kommende Phase der Vorbereitung. Die ersten Schwünge auf den Ski stehen im Juli auf dem Programm. Davor werden noch die neuen Skischuhe bei Head angepasst und das neue Material empfangen. Freue mich schon darauf alles auszuprobieren und zu testen.


Off season

Alle Jahre wieder heißt es für mich als Sportsoldat: Nach der Saison, ist vor der Bundeswehr. Dieses Mal absolviere ich einen vierwöchigen Übungsleiterlehrgang in Warendorf in Nordrhein-Westfahlen. Die Sportschule der Bundeswehr bietet hier auch für die Zeit außer Dienst optimale Trainingsmöglichkeiten. Heißt die Vorbereitung für die neue Saison ist schon wieder voll im Gange. Während meiner Dienstzeit stehen Sportarten auf dem Programm, die ich durch das ganze Training für das Skifahren, sonst nicht mehr so oft betreiben konnte. Also eine gelungene Abwechslung neben dem stupiden Trainingsalltag. Handball, Basketball, Schwimmen, Orientierungsläufe und noch Vieles mehr... Die freie Zeit nach dem Dienst und nach meinem Training, nutze ich, um mich für die als Nächstes anstehenden Prüfungen meines Studiums vorzubereiten.

Die Zeit bei der Bundeswehr genieße jedes Jahr aufs Neue. Man hat ein paar Wochen seine Ruhe und erlebt einen ganz anderen Alltag, wie sonst. Das Beste sind jedoch, die Menschen, die man bei den Bundeswehrlehrgängen kennenlernt! Das schätze ich sehr!

Ende Mai beginnt dann das "normale Training" am Olympiastützpunkt in Oberstdorf mit meinem Team. Die ersten Schneelehrgänge sind für Juli geplant. Bis dahin heißt es im Sommertrainnig Vollgas geben!


Season 16/17 is in the books!

Das war also meine Saison 2016/2017. Vergangenen Sonntag startete ich bei meinen letzten beiden Rennen in dieser Saison. Jetzt steht der Sommer vor der Tür und es warten wieder zahlreiche Herausforderungen abseits der Piste auf mich. Aber zuerst ein Fazit des letzten Monats.

Der Umstieg in die FIS-Rennen ist mir leider nicht ganz so geglückt wie ich mir das vorgestellt hatte. Auf den sehr gut besetzten FIS-Rennen in Innerkrems und Krvavec konnte ich leider keine Punkte einfahren. Wie jedes Jahr stehen am Ende jeder Saison die Nationalen Meisterschaften auf dem Programm. Dieses Jahr spielte nur leider das Wetter nicht mit und deshalb wurden zuerst der Riesenslalom der Deutschen Meisterschaft, sowie die Speedbewerbe abgesagt. Niederschläge am Jenner in Berchtesgaden und Schneemangel in Garmisch auf der Kanderhar. waren der Grund.

Somit wurden Super G und Abfahrt nach Saalbach-Hinterglemm in Österreich verlegt. Um nicht auf der faulen Haut zu liegen, ging ich und mein Team bei der Österreichischen Meisterschaft, welche auch in Saalbach statt fand, an den Start. Coole Rennen und die perfekte Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft, auch wenn die Beine in diesen letzten Wochen der Saison merklich schwerer wurden. 

Das Abfahrtstraining der Österreichischen Meisterschaft verlief für mich, wie die meisten Trainings in dieser Saison, sehr gut. Jedoch wurde das anschließende Abfahrtsrennen von einem schweren Sturz meines Teamkollegen und langjährigen Freund Max Maas überschattet. War zugegebenermaßen ein mulmiges Gefühl, am Start zu stehen, während mein Freund mit dem Heli abtransportiert wird.  Das brauche ich jetzt nicht unbedingt!

Bei der Deutschen Meisterschaft konnten letztlich aufgrund der immer wärmer werdenden Temperaturen nur der Super G und die Kombination ausgetragen werden. Im Super G legte ich leider keine fehlerfreie Fahrt hin und musste es somit mal wieder im Slalom richten. Witzig, dass die Kombination, in die ich am wenigsten Training investiere, am besten funktioniert. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich einfach drauf los fahre, ohne mir Gedanken zu machen. Das scheint ein Schlüssel zum Erfolg zu sein... Ist aber auch leichter gesagt, als getan!

Mir ist absolut bewusst, dass meine Saison besser hätte ausfallen können. Jedoch aber auch viel schlechter. Ich bin sehr froh darüber, dass ich diese Saison verletzungsfrei gestalten konnte und soviel Erfahrungen gesammelt habe, wie noch nie in meiner Karriere. Deshalb bin ich für die kommende Saison sehr positiv gestimmt und möchte nun die richtigen Ergebnisse einfahren!

Danke an alle Daumendrücker und treue Leser meines Blogs!

Heiner

Stay tuned!


The last month of the season - Special thanks to the guy behind the scenes

Momentan befinde ich mich in Innerkrems im Bundesland Kärnten, um bei einer FIS-Speedwoche zu starten. Leider konnte ich nur die Super Kombination nutzen um meine FIS-Punkte zu verbessern. Das war nicht all zu schwer, denn es war erst meine zweite Super Kombination in den letzten drei Jahren. Dementsprechend konnte ich mit der Kombination im Sarntal Mitte Februar und dem jetztigen Rennen meine Punkte halbieren. Soll also erfüllt. In der weiteren Abfahrt hat es leider knapp nicht für ein zweites Ergebnis gereicht. Im Gorßen und Ganzen war es trotzdem eine ganz gute Woche für mich, denn ich habe nochmal mit vielen guten Passagen neues Selbstbewusstsein getankt.

Heute geht die Reise weiter nach Slowenien. Dort finden in Krvavec zwei weitere Super G inklusive Kombination statt. Auch wenn ich den Slalom schon lange nicht mehr intensiv betrieben habe , macht es mir dennoch wieder sehr viel Spaß =)

Nach unserem Halt in Slowenien geht es für einen Tag nach Hause, um dann die letzten beiden Rennwochen der Saison anzugehen. Zuerst nochmal eine komplette Rennwoche in Stoos in der Schweiz und dann abschließend die Deutsche Meisterschaft in Berchtesgaden und in Garmisch.

Ein besonderer Dank aus den letzten Monaten geht an meinen Servicemann Max Wallner, der sich Tag für Tag um unsere Ski kümmert. Auf der Piste und am Start, sowie danach im Skiraum. Er sorgt dafür dass wir immer mit perfektem Material unter den Füßen am Start stehen. Auch der Transport der Ski ist bei rund 80 Paar wahrlich eine logistische Herausforderung. Um das zu veranschaulichen hilft das folgende Video vom Beladen unseres Teambusses.

Alles nicht selbstverständlich! Deshalb Danke Max!


Completed my first Eurpoeancup Season

Das war sie also, meine erste vollständige Europacupsaison. Ich habe gute Renne gezeigt, bei denen ich in den Punkteränge war oder knapp daran vorbeigeschrammt bin, aber auch weniger erfolgreiche Rennen. Letztlich blicke ich aber insgesamt positv auf meine Europacups zurück. Ich habe so viele Erfahrungen gesammelt wie noch nie zuvor in meiner Karriere. Ich kann es auch kaum erwarten diese mit in die neue Saison zu nehmen. Zudem bin ich sehr glücklich darüber dass ich ohne große körperliche Probleme meine Rennen bestritten habe! Also hat sich die harte Arbeit im Sommer sowie während meiner Reha nach der Knie OP absolut gelohnt. Natürlich hätte meine Saison noch besser ausfallen können. Allein dass ich in den offiziellen Trainings immer sehr gut platziert war und anschließend im Wettkampf strauchelte, muss ich aufjedenfall in Zukunft in den Griff bekommen.

Meine Europacupsaison ist zwar beendet, doch meine Saison läuft weiterhin. In den kommenden Wochen haben wir nun endlich Zeit für das täglich Brot. FIS-Rennen stehen auf dem Programm. Im März folgt dann noch die Deutsche Meisterschaft, als letztes großes Highlite der Saison.

Außerdem freut es mich extrem, dass mein Mitbewohner und Freund Fabio Renz nach seiner langwierigen Verletzungsmisere wieder in unser Mannschaftstraining eingestiegen ist!

Ups and Downs

Eine ereignisreiche Zeit liegt hinter mir. Nach meinem gelungenen Abschluss in Méribel ging es direkt weiter nach Hinterstoder/Österreich. Auf der aus dem Weltcup bekannten Strecke wurden zwei Abfahrten und ein Super G des Europacups ausgetragen. Wiedereinmal konnte ich leider nur im offiziellen Training überzeugen und ich musste mit leeren Taschen zurück ins Allgäu fahren. Nichtsdestotrotz konnte ich mich an diesem Abreisetag auch ein bisschen freuen, denn am Folgetag wurde ich 23 Jahre alt. Um zu feiern blieb natürlich wie immer eher wenig Zeit, denn in der darauffolgenden Woche standen FIS-Rennen im italienischen Sarntal an. DIese waren insofern wichtig, da sie auf der selben Strecke augetragen wurden, wie die Wettkämpfe des Europacup-Finales. Doch leider waren die ersten Wettkämpfe im neuen Lebensjahr noch nicht das was ich mir vorgestellt habe. Ich konnte keines der Rennen nutzen und muss mir selbst ein paar Fahrfehler zuschreiben, welche mir so einfach nicht mehr passieren dürfen. Das will ich dann aufjedenfall beim Europacup besser machen. Um den Kopf etwas frei zu bekommen, trainieren wir momentan eine ganze Woche im Allgäu und ich kann endlich einmal wieder mehr als zwei Nächte in meinem eigenen Bett schlafen - das tut sehr gut! Abchließen werden wir diese Trainingswoche dann mit einem FIS Super G in Berchtesgaden am Götschen. Danach geht es direkt ins Sarntal, um die Chance des Europacupfinales zu nutzen! Drückt mir die Daumen!

Heiner

Une semaine à Méribel

Nach Kitzbühel verbrachte ich eine gelungene Woche in Garmisch beim Damen Weltcup. Natürlich war ich nur als Vorläufer am Start...versteht sich von selbst ;) Trotzdem war es ein super Training und somit eine perfekte Vorbereitung auf die nächsten Europacuprennen. Zudem haben wir hoffentlich einen guten Job für die Mädels gemacht!

Somit ging es vergangenen Sonntag nach Frankreich. In das ca. 600 KM entfernte Méribel. Dem Austragungsort der alpinen Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 1992 in Albertville. Auch diese Strecke kannte ich davor nur aus dem Fernsehen und nach Kitzbühel hatte ich natürlich einiges gut zu machen.

Aber so richtig gut begann meine Woche in Méribel nicht. Keine Top 30 Ergebnisse in den ersten beiden Super Gs. Also musste ich es wiedermal in der Abfahrt richten. Zwei Abfahrtsrennen, bedeuten zwei Chancen mit einer guten Leistung in die Top 30 zu fahren. Drauf habe ich es allemal.

Doch leider war das erste Rennen von wechselhaften Wetter geprägt. Immer wieder auffrischender Gegenwind sorgte für ungleiche Bedingungen für uns Athleten. Letztlich muss man sich damit abfinden  und hoffen dass das Glück auf der eigenen Seite ist.

Leider konnte ich das nicht von mir behaupten. Bereits im Starthaus war mir klar, dass ich während meiner Fahrt gegen den Wind ankämpfen werde. Zeitlicht wirkt sich das natürlich auch nicht gerade positiv aus. Letztlich sprang ein enttäuschender 40. Platz dabei heraus, obwohl ich meine Fahrt so durchziehen konnte, wie ich sie mir vorgestellt habe.  Auch wenn es einfach scheint so ein Rennen abzuhaken, da man bekanntlich gegen das Wetter machtlos ist, fragt man sich in solchen Situationen doch, wo die Gerechtigkeit in meiner Sportart ist. Aber wie bereits erwähnt, habe ich in meiner Karriere gelernt, solche Rückschläge wegzustecken. Und siehe da, in der zweiten Abfahrt lief es dann gleich besser für mich. Auch wenn die Bedingungen durch eine bescheidene Bodensicht nicht gerade gut waren, schaffte ich einen coolen 24. Platz und somit Europacuppunkte. 

Dieses Gefühl nehme ich mit nach Hinterstoder. Denn auf der anspruchsvollen Weltcupstrecke stehen Anfang Februar zwei Abfahrten und ein Super G im Europacup auf dem Programm. 

Ich werde wie immer Vollgas geben und freue mich nach dieser Woche erstmal auf meinen Geburtstag =)

Heiner

Noch ein kleiner Klassiker...und was für einer!

Nach Kitzbühel ist vor Méribel. Aber zunächst ein Fazit zu dem bislang coolsten Rennen meiner Karriere.

Natürlich schlug das Herz höher, als ich das erste Mal im Starthaus vor der Mausefalle stand und ich wusste, dass es jetzt gleich auf die legendäre Streif geht. Das erste Training verlief meiner Form entsprechend gut und ich konnte Vieles, das ich mir vorgenommen habe, umsetzten. Mit Platz 28 konnte ich zudem auch mit der Platzierung zufrieden sein. Aber wie das Sportlerleben nunmal spielt, reichte am nächsten Tag ein kleiner Fahrfehler aus, um mich am Ende des Klassements wieder zu finden.

Die Live-Übertragung im TV und das Kommen meiner Familie und vieler Freunde, wäre zudem eine geeignete Bühne gewesen um in die Punkte zu fahren. Natürlich war ich im ersten Moment auch sehr enttäuscht und habe mich über mich selber geärgert, dass ich diese Chance nicht genutzt habe. Aber solche Rückschläge gibt es nun mal.

Deshalb gilt es nun den Fokus auf die nächste Chance im Europacup zu richten. Und diese bietet sich mir nächste Woche in Méribel in Frankreich. Bis dahin nutzen wir die Zeit um uns nochmals mit perfektem Training auf die Rennen in Méribel vorzubereiten. Und wo findet man bessere Bedingungen als im Weltcup?! Deshalb stehen wir als Europacup-Team in der laufenden Woche bei den Damen Speed-Weltcuprennen in Garmisch als Vorläufer am Start.

Jetzt ist es auch mal an der Zeit Danke zu sagen! Vorallem geht ein riesiges Dankeschön an den Skiclub in Kitzbühel für die Ausrichtung des Europacups auf der Streif. Ich denke, dass dieses perfekt veranstaltete Rennen eine sehr gute Werbung für den Europacup war und zeigt auf welch hohem Niveau dort bereits Ski gefahren wird. Außerdem möchte ich mich bei allen bedanken, die vor den TV-Geräten live dabei waren und natürlich all diejenigen, die vor Ort in Kitzbühel waren um mich anzufeuern. Eure Unterstützung war der Wahnsinn. Daran könnte ich mich fast gewöhnen.

Zu Kitzbühel bleibt nur noch zu sagen, dass dieser Europacup nochmals eine riesen große Motivation für mich war. Denn einmal die Streif in voller Länge im Weltcup zu fahren, ist das größte für jeden Skifahrer. Das kann ich nun voll und ganz verstehen und möchte genau dort hin!




Kitzbühel is on!

Sicher in Kitzbühel angekommen, nutze ich meinen heutigen Pausetag, um euch über das kommende Programm zu informieren.

Samstag 14.01.17,   1. Abfahrtstraining

Sonntag 15.01.17,    2. Abfahrtstraining

Montag 16.01.17,     Abfahrtsrennen     Livestream:  http://tvthek.orf.at/live

Um das Rennen am 16.01.17 live verfolgen zu können, einfach ORF1 im TV einschalten. Um 9:55 Uhr startet der Countdown live aus Kitzbühel:    http://tv.orf.at/program/orf1/20170116/ Oder ihr benutzt den Livestream im Internet unter     http://tvthek.orf.at/live

Stay tuned!

Heiner


P.S. Leider sind die Links nicht anklickbar, also einfach kopieren und im Browser einfügen ;)

Mein erster kleiner Klassiker

Europacup Super G in Wengen - Da weiß man für was man die ganze Zeit trainiert!

In den vergangenen beiden Tagen gastierte der Europacup in Wengen in der Schweiz, um zwei Super G Rennen auszutragen. Für mich endeten diese Wettkämpfe mit einem 36. und einem 32. Platz. Bei Platz 32 fehlten mir lediglich 5 hundertstel Sekunden auf die Top 30 und somit Punkte in der Europacup-Wertung. Aber die Richtung stimmt allemal! Aufjedenfall war es ein super Gefühl auf dieser Strecke zu fahren, da ich Passagen wie zum Beispiel Hundschopf und Kernen-S bisher nur aus dem Fernseh kannte.

Im Monat Januar geht es nun Schlag auf Schlag. Zuerst versuche ich bei zwei FIS Super G meine immernoch bescheidenen Super G Punkte zu verbessern, um somit endlich wieder weiter vorne starten zu können. Danach geht es weiter nach Hinterstoder. Dort bereiten wir uns nochmals intensiv auf die am Ende des Monats anstehenden Europacuprennen in Hinterstoder vor. Aber vorallem wird nochmals am letzten Schliff für das Highlight der Saison gearbeitet. Zum ersten Mal in der Geschichte wird ein Europacuprennen auf der legendären Streif ausgetragen. Und wie man Kitzbühel kennt, mit Live-Übertragung im Fernsehen und und und. Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung!

Bis dahin hoffe ich hattet Ihr alle einen gelungenen Start ins neue Jahr 2017! 

Heiner



Folgendes Bild zeigt mich bei der Anfahrt auf den Hundschopf =)

Merry Christmas!

Neun Rennen sind bereits Geschichte und ich kann nun auf einen akzeptablen Saisonstart zurückblicken. In der Abfahrt habe ich bereits zwei mal punkten können und somit meinen Weltranglisten Platz verbessert. Im Super G muss ich hingegen definitiv noch zulegen! Die ersten Rennen waren nicht das was ich mir vorgetellt und eigentlich drauf habe. Zumal ich somit leider die ersten beiden Super G Europacups auf der Reiteralm in Österreich etwas verschlafen habe.

Nun freue ich mich auf ein paar Tage zu Hause und versuche dort sämtiche, über die letzten Wochen angesammelten, "Wehwehchen" auszukurieren und natürlich ein wenig abzuschalten! Am 26.12 geht es dann in Richtung Berchtesgaden für ein paar Trainingstage. Im neuen Jahr stehen dann zwei Europacup Super G in Wengen/Schweiz auf dem Programm. Also die perfekte Chance im Super G gute Leistungen zu bringen!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs, allen Supportern beim Saisonstart und meinen Sponsoren besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!


Season has started!

Genug trainiert, jetzt sind Rennen angesagt. 

Die Rennvorbereitung in Davos und am Hauser Kaibling haben wir nochmal ordentlich genutzt, um bei einem Super G und zwei Abfahrten in Gröden mit einem guten Gefühl aus dem Starthaus herauszuschieben. Der Hang dort ist nicht gerade steil, hat wenig Übergänge und Wellen, und ist somit nicht gerade anspruchsvoll. Umso schwieriger ist es aber dort schnell zu sein. Denn auf solch einem Hang verliert man schneller Zeit, als man welche gut macht. Ich persönlich bevorzuge eher die schwierigeren Strecken mit technischeren Passagen. Umso zufriedener bin ich somit mit meinem Abfahrtsergebnis. Sogar brauchbare Punkte sprangen dabei für heraus. Da hab ich wohl mein 80kg Kampfgewicht doch nicht so schlecht eingesetzt ;) Mit meinem Super G Resultat kann ich jedoch überhaupt nicht zufrieden sein. Da liegt noch ein bisschen Arbeit vor mir bis zu den nächsten Rennen.

Leider ist wiedermal unsere Rennplanung völlig über den Haufen geworfen worden. Das Europacup Speed Opening in Hafjell/Norwegen wurde wegen Schneemangel abgesagt und wir mussten sämtliche Flüge streichen. Bitter ist auch, dass Ausweichstationen wie Tignes in Frankreich und mögliche Nordamerika Cups in Lake Louise und Panorama aus verchiedensten Gründen  auch keine Alternative für uns darstellen. Somit heißt es "back to the roots" und es wird nochmal fleißig in Davos trainiert. Bis die Termine der kommenden Europacuprennen fixiert werden ist das auch nicht das Schlechteste, denn wie bereits erwähnt, kann ich jetzt das Super G Training für mich nutzen. 

Bis dahin werde ich mich wie immer meinem Körper widmen. Ein Besuch bei Merkel Max im Osteozentrum am Schliersee, welcher mich bisher während meiner Rehas begleitet und therapiert hat 

Alles in allem freue ich mich dass die Rennsaison nun endlich losgegangen ist und ich kann es kaum erwarten wieder am Start zu stehen!


Next part of the pre season is in the books!

Der November steht vor der Tür und die Vorbereitung neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die letzten Trainingscamps in Sölden und im Pitztal waren super. Durch den ersten Schnee, der die Ötztaler Alpen das erste Mal winterlich aussehen ließ, ging uns das harte Training meist leicht von der Hand.  Wir konnten also unser Programm genauso durchziehen wie vorgenommen.

Die momentane Zeit ist aber auch eine sehr stressige, da ich mich in der Prüfungsphase meines Studiums befinde. Somit versuche ich die Klausurtermine zu nutzen, ohne dass das Skitraining darunter leidet. Oftmals nicht so einfach... Aber mit einer guten Organisation und einer Menge Zeit die ich im Auto verbringe funktioniert das auch.

Im November stehen dann wahrscheinlich (vom Wetter abhängig) die ersten Rennen auf dem Programm um uns in den Rennmodus zu versetzen. Denn von da an geht es Schlag auf Schlag, bis um die Weihnachtszeit die erste kleine Saisonpause wartet. 

Bis dahin, "stay tuned"

Heiner

Thanks Switzerland, it was a pleasure!

Und schon wieder ist ein Monat der Vorbereitung vergangen, heißt die Saison rückt immer näher. Nach zwei Trainingscamps in Zermatt und einem in Saas Fee, geht es nun wieder auf die österreichischen Gletscher, um weiterhin effektiv zu trainieren. Ein Fazit der vergangenen Zeit in der Schweiz zu ziehen fällt mir nicht schwer. Kurz und knapp, es waren nützliches Trainingseinheiten. Weswegen nützlich? Nützlich, denn Ich habe durch viele Abfahrt und SuperG Kilometer reichlich an Erfahrung gewonnen. Nützlich, da wir bei winterlichen Bedingungen viel Riesenslalom trainieren konnten. Und nützlich, aufgrund der Trainingsgemeinschaft mit dem Schweizer Europacupteam. Somit hatten wir in jedem Training eine super Konkurrenz. Aber vor allem das Wetter hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir zufrieden sein können in Europa geblieben zu sein. Im August/September sind Tage an denen kein Training auf den hohen Schweizer Gletschern möglich ist keine Seltenheit und man muss immer damit rechnen einen Tag nicht auf die Ski stehen zu können. Dies war bei unserer Planung aber fast nicht der Fall und wir hatten fast keine Tage an denen wir nicht perfekt trainieren konnten.

Auch die Boardercrosser des Snowboardverband Deutschland hatte zur gleichen Zeit wie wir einen Lehrgang in Zermatt. Somit konnten mein Mitbewohner Paul Berg und ich uns gegenseitig ein wenig im Training pushen ;)

Momentan befinde ich mich in Sölden und es ist wieder so ein Tag an dem man im Hotel  Geduld beweisen muss und abwartet, ob sich das Wetter noch zum Guten wendet. Gestern konnten wir jedoch sehr gut trainieren. Skitests stehen auf dem Programm. Neben Gleitkurventraining, wird stupide auf einer separaten Gleit- und Teststrecke geradeaus gefahren. Die Devise jede Fahrt möglichst eine konstant schnelle Zeit zu fahren. Am besten in jeder Fahrt die selbe Zeit. Somit kann unsere Service-Crew Skimodell, Schliff und Präparation vergleichen und die idealen Ski für die anstehenden Rennen herausfinden. Diese Prozedere in Kombination mit SuperG und Riesenslalom wird auch die nächsten Tagen auf dem Programm stehen.

Heiner

Two Days - Two Ways of Skiing

Dieses Mal gibts ein Video der zwei vergangenen Tagen. Innerhalb von Zwei Tagen, zwei verschiedene Möglichkeiten Ski zu fahren. Ganz normal in unserer Sommervorbereitung.

Für solche Tage lohnen sich die langen Fahrten im Auto. Jetzt folgt eine Woche Konditionstraining inklusive Akkus aufladen für den nächsten Lehrgang in der Schweiz. Saar Fee wartet...

Résumé der letzten Wochen

Mein derzeitiges Motto lautet: Die Sonne und den Sommer genießen so gut und so lange ich kann. Denn der Winter kommt für mich mit großen Schritten näher und näher. Am 26. August geht es für den ersten von drei Schweizlehrgängen nach Zermatt, heißt der September wird ein anstrengender Monat voller Schneetraining werden. Dafür müssen die Akkus voll aufgeladen sein, womit wir wieder bei Sonne und Sommer genießen wären ;) Das bedeutet natürlich nicht, dass ich nur die Füße hochgelegt habe. Die letzten Wochen verliefen sehr positiv für mich. Angefangen mit drei super Tagen am Stilfser Joch. Dort mal wieder mit der Weltcupmannschaft unterwegs zu sein, hat sehr gut getan und motiviert für das Kommende. Drei Tage mögen wenig erscheinen, sind aber ziemlich anstrengend und kräftezehrend. Folgender Tagesablauf:

4:30 Uhr Frühstück - 5:15 Uhr Abfahrt mit der Pistenraupe zur Trainingspiste, statt Lift gibt es Skidoo - Riesenslalomtraining bei meist sehr guten Bedingungen - ca. 9 Uhr Trainingsende, direkt zum Ausradeln aufs Ergometer - bis 12 Uhr verpassten Schlaf der Nacht nachholen - Mittagessen - anschließend Nachmittagssport, Physio, Videoanalyse und ach ja... Schlaf nachholen!

Trotzdem war das Training sehr gut und ein Schritt in die richtige Richtung.

Ein weiterer für mich sehr positiver Punkt war die jährliche sportärztliche Untersuchung in München. Kerngesund und die Leistungsdiagnostik war die beste meine Karriere bisher. Das zeigt mir auch, dass meine Trainingsumstellung in Verbindung mit meiner Ernährung ein voller Erfolg war. Anbei ein riesen Dankeschön an Ultrasports, denn belastungsverträglicher bin ich auf  jeden Fall geworden! Dass all diese Tests so positiv ausgefallen sind bestätigen mich zwar und geben Selbstvertrauen, sind aber im Endeffekt nichts wert. Denn mir ist bewusst, dass nur die Leistungen und vor allem die Resultate bei den Wettkämpfen im Winter zählen.

Kommenden Freitag steht der zweite Krafttest dieser Vorbereitung an, bei dem ich meine bisherigen Leistungen mindestens bestätigen will.

Skiing is on

Die ersten Schwünge der neuen Saison sind Geschichte und die absolut positive Nachricht ist, dass mein Knie voll mitspielt und verlernt habe ich das Skifahren auch nicht ;) Unser erster Lehrgang am Stilfser Joch/Italien war leider nicht von gutem Wetter geprägt. Weiche Piste und schlechte Sicht waren zudem nicht optimal. Aber auch diese Tage haben etwas Gutes, denn für mein Knie waren diese Verhältnisse für den Anfang voll ausreichend. Nichts zu schnell, zu viel, ist die Devise. Da uns das normale Skifahren nicht mehr genügt, haben wir nun in den ersten beiden Schneelehrgängen das Telemarken in unser Techniktraining mit eingebaut. Für die Balance und das Skigefühl kann ich das nur weiterempfehlen ;)

Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht. Der von mir bereits erwähnte "Strongest Athlete"-Wettkampf wurde wegen den vermehrt starken Regenfällen der letzten Wochen abgesagt.Zudem noch ohne Ersatztermin. Wirklich schade!

Aber auch diese Absage hatte eine gute Seite, denn somit war ein Tag länger Zeit um meine Akkus wieder aufzuladen. Seit Anfang dieser Woche trainieren wir wieder am Stilfser Joch auf Schnee. Die letzten drei Tage hatten wir super erwischt. Top Wetterbedingungen und Pistenverhältnisse für das Riesenslalomtraining. Hoffen wir dass es morgen so weiter geht. Danach folgt eine Entlastungswoche mit einer sportmedizinischen Untersuchung in München.

Zu guter Letzt bleibt noch Danke zu sagen an alle Daumendrücker, denn meine Abschlussprüfungen des Sommersemesters verliefen allesamt gut.

Grüße vom Stilfser Joch,

Heiner

Ready for some snow

Es ist endlich wieder soweit. Nächste Woche stehe ich wieder das erste Mal auf Ski. Vorfreude? Absolut! Denn die letzten Wochen verliefen sehr gut. Konsequentes Training nach Trainingsplan inkl. vermehrtes Ausdauertraining, genau so wie ich mir das vorgenommen habe. Meine Ultrasports Produkte passen super in mein Training und unterstützen die Regeneration perfekt. Meine bisherigen Leistungstests des DSV, welche während der Vorbereitung immer wieder anstehen, verliefen für mich sehr positiv und ich habe sogar eigene Bestwerte aus den vergangenen Jahren geknackt. Aufgrund dessen wurde ich nominiert um am 15.07 beim "Strongest Athlete"-Wettkampf des DSV anzutreten. Bei diesem Konditionswettkampf messen sich die fittesten Sportler des DSV  miteinander. Bin gespannt was mich dort erwartet. Aber bis dahin liegt die Konzentration zunächst auf meinem Studium, denn Anfang nächster Woche stehen die letzten Prüfungen meines Sommersemesters an. Danach richte ich meine Konzentration auf das bereits genannte Schneetraining am Stilfser Joch in Italien. Bin gespannt ob ich es noch kann auf Ski...aber ich glaube schon ;)

Dennoch bitte Daumen drücken für meine Prüfungen und dafür dass beim ersten Mal Skifahren in der neuen Saison alles glatt läuft!

Bis dahin - stay tuned =)

Über Bundeswehr, Aufbauphase und Vorfreude

Fast drei Monate sind seit meinem letzten Eintrag vergangen, aber wie heißt es so schön. Besser spät als nie...

Die Monate April und Mai habe ich in Hannover bei der Bundeswehr verbracht. Die Kaserne war für diese Zeit unser Zuhause und unsere Tagesaktivitäten sahen meist etwas anders aus, als wir das aus unserem Sportalltag gewohnt sind. Stillgestanden, Alarmposten und das Verhalten im Gefecht sind nur eine kleine Anzahl an Begriffen mit denen wir Tag für Tag konfrontiert wurden. Doch trotz dem eher forscheren Ton, war es wieder einmal eine sehr lehrreiche und auch schöne Zeit im Norden Deutschlands. Wieder um eine Erfahrung reicher. Trotz des Bundeswehrlehrgangs habe ich mein Training nicht vernachlässigt, im Gegenteil. Die Sportzeiten während des Dienstes konnten wir selbst gestalten und somit ein effektives Training absolvieren. Wie immer um diese Zeit geht es vorwiegend um die Grundlagenausdauer. Viel Radfahren, Joggen und nach der Beendigung des Bundeswehrlehrgangs, stehen auch wieder Bergtouren im Allgäu auf dem Programm.

Gesundheitlich fühle ich mich gut. Das Knie spielt bei fast allen Trainingseinheiten komplett mit und ich bin soweit sehr zufrieden. Die nächste Hürde wird dann das rennmäßige Skifahren sein. Aber bis dahin ist noch ein wenig Zeit, denn wir werden erst Mitte Juli ins Gletschertraining einsteigen. Natürlich freue ich mich schon wieder darauf Schnee unter den Ski zu spüren und den Grundstein für die neue Saison zu legen. Meine Ziele habe ich trotz der erneuten Verletzungspause nicht aus den Augen verloren!

Das Sommersemester neigt sich auch dem Ende zu und die Prüfungen stehen an. Deshalb bin ich momentan wiedermal dreigleisig unterwegs und darf neben Training, Bundeswehr etc. das Lernen nicht vernachlässigen ;)

Um meine Verletzungsanfälligkeit in den Griff zu bekommen, arbeite ich nun wieder mit UltraSports zusammen und bekomme hilfreiche Ernährungstipps, welche mein Training unterstützen und mich belastungsverträglicher machen. Kann ich nur weiterempfehlen ;)


Heiner


End of season 2015/2016

Nach langem Überlegen habe ich die Entscheidung getroffen, keine Rennen mehr zu fahren in der noch laufenden Saison. Mein Trainerteam und ich wollen das Risiko nicht eingehen und die anstehende Vorbereitung auf die neue Saison nicht aufs Spiel setzen. Dass ich keine Wettkämpfe bestreiten werde ist aber keineswegs auf eine schlechte bzw. ineffektive Reha oder ähnliches zurückzuführen. Es ist lediglich Abwägen des Risikos, dass ich eingehen würde, wenn ich acht Wochen nach meiner OP wieder am Start stehen würde. Ich stehe zu 100% hinter meiner Entscheidung. Auch wenn es für mich immer schwer sein wird, eine Chance Wettkämpfe zu bestreiten nicht zu ergreifen, ist unsere Entscheidung in meiner momentanen Situation das klügste. Nicht nur auf meine jetzige Verfassung bezogen, sondern auch auf die kommenden Vorbereitungsmonate. 

Mein Knie fühlt sich trotzdem gut an und der Heilungsverlauf ist soweit zufriedenstellend. Step by Step =) 

Ende März wartet nun mal wieder ein Bundeswehrlehrgang auf mich, um mir die weitere Unterstützung der Sportfördergruppe zu sichern. Zwei Monate lang heißt es dann  wieder ´Befehl und Gehorsam´ inklusive viele neue Eindrücke und das Kennenlernen von anderen Sportlern aus ganz Deutschland. Danach wird wieder geackert für die neue Saison =)

Fall four times, stand up five!

Nun sind schon wieder mehr als vier Wochen seit meiner Operation vergangen und die Rehabilitation neigt sich dem Ende zu. Es folgt ein Abschlussgespräch mit meinem leitenden Therapeuten und eine Kontrolle bei meinem Mannschaftsarzt im OCM in München. Sollte alles positiv ausfallen, wovon ich schwer ausgehe, werde ich den nächsten Schritt machen und im allgäuer Olympiastützpunkt mit weiteren Aufbautraining beginnen. Das Knie fühlt sich gut an und ich bin mit dem Verlauf absolut zufrieden. Die Zeit hier am Schliersee verging wiedermal wie im Flug. Das lag vor allem daran, dass ich von meiner "Gastfamilie" mit einer riesengroßen Herzlichkeit und Selbstverständlichkeit aufgenommen wurde. Sie haben mir, wie auch bei der Reha nach meinen Rückenoperationen, extrem geholfen und haben ein großes Stück dazu beigetragen dass der Genesungsverlauf bis jetzt so gut verlief! 

Neben täglichen Trainings- und Behandlungsstunden am Schliersee habe ich auch das Wintersemester durch die notgedrungene Pause noch ganz gut nutzen können. Somit hatte die letzte Zeit trotz allem auch etwas positives =)

Was den weiteren Plan angeht werde ich meine Homebase wie bereits genannt wieder in das Allgäu verlegen und dort mit den weiteren Schritten in Richtung Skifahren beginnen. Der Muskelaufbau und die Stabilität des Knies stehen in den nächsten drei Wochen im Vordergrund. Wenn alles gut läuft werde ich sogar innerhalb dieser drei Wochen  auf die Ski stehen und das sogenannte therapeutische Skifahren mit in den Trainingsalltag mit aufnehmen. Dazu werde ich mehr Infos geben wenn es soweit ist =)

Die laufende Saison schreitet natürlich ohne mich voran. Ob ich in dieser Saison nochmal am Start stehen kann, kann ich noch nicht sagen, da wir die folgenden Wochen abwarten müssen. Jedoch steht eine schmerzfreie, komplikationslose und somit auch effektive Vorbereitung auf die Saison 2016/2017 im Vordergrund. Soweit dazu...

Fall four times, stand up five! Neuer Leitsatz ist gesetzt und ich werde alles dafür tun diesen umzusetzen. 

Heiner

Shit Happens

Erstmal die wichtigen Informationen zu Beginn:

Ich habe mir einen Meniskusriss beim Europacup Super G auf der Reiteralm zugezogen und wurde nach gründlichen Untersuchungen von unserem Teamarzt in München am 18.01 erfolgreich operiert!

Knapp neun Monate ist es her, dass ich nach meiner zweiten Rückenoperation hart für ein erfolgreiches Comeback während meiner Reha am Schliersee und danach gearbeitet habe. Und diese Arbeit hat sich wahrlich gelohnt, denn ich konnte die gesamte Vorbereitung, inklusive Wettkampfphase bis Januar, beschwerdefrei und top fit gestalten. Nun habe ich durch den Meniskusriss einen weiteren Dämpfer in meiner Karriere erhalten. Auslöser war wohl der Sturz beim FIS-Riesenslalom in Kaltenbach, als ich nach Zwischenführung per Highsider schwer stürzte und somit wahrscheinlich eine kleine Schwachstelle im Knie schaffte. Es zeigt mir einfach wieder wie schnell unser Sport die Weichen für uns Athleten stellt. Ein kleiner Fahrfehler und man kommt zu Sturz, fährt dann nicht mehr um den Sieg mit, sondern muss Wochen mit den Auswirkungen und Nachfolgen des Sturzes kämpfen. Aber diese Rückschläge muss man verkraften können, denn man weiß nie für was diese gut sind. Und wenn man eine Verletzung bzw. einen Rückschlag richtig einschätzen kann, kann man sogar einen Nutzen und neue Kraft daraus ziehen.

Momentan geht es mir gut. Die ersten Physio-Stunden habe ich schon hinter mir und es geht Schritt für Schritt aufwärts. Anschließend an die Ruhephase werde ich eine Reha absolvieren und genau so wie bei meinem Kreuzbandriss und bei beiden Bandscheibenoperationen, konsequent daran arbeiten, wieder zu 100% fit zu werden.  So viel für den Moment. Aufstehen und weitermachen...

Heiner =)


Merry Christmas

Mitten aus der Weihnachtspause gibt es von mir ein neues Update. Nach Canada haben wir in Kaltenbach im Zillertal zwei deutsche FIS-Riesenslalom bestritten. Am ersten Tag habe ich es etwas zu verhalten angelegt, da ich nach den Nor Ams in Panorama, welche für mich sehr schwierig verlaufen sind, erst einmal wieder die nötige Sicherheit finden wollte. Es sprang ein solides Ergebnis heraus, welches mich aber nicht weiterbringt. Beim zweiten Riesenslalom fuhr ich dann deutlich selbstverständlicher und konnte ein erstes Mal aufzeigen was ich kann. Nach dem ersten Lauf lag ich also in Führung und ging den zweiten Lauf auch souverän an. Leider konnte ich meinen guten Lauf nicht ins Ziel bringen und die super Leistung in ein Ergebnis ummünzen. Ich kam in den letzten Toren durch einen Highsider schwer zu Sturz und musste mich erstmal im Krankenhaus durchchecken lassen. Sämtliche Zähne waren auf meiner ramponierten Zunge abgebildet, mein Kiefer und mein Brustkorb vom Aufprall geprellt und mein Knie hat auch einen herben Schlag abbekommen - so habe ich mir meine freien Tage in der Heimat natürlich auch nicht vorgestellt. Jedoch musste ich das positiv sehen, denn so kann ich mich Zuhause in Ruhe auskurieren. Ich muss lange zurückdenken um mich an einen ähnlich schweren Sturz zu erinnern...

Nichtsdestotrotz muss ich nach Vorne schauen und die positiven Lehren aus meinen Kaltenbach-Tagen ziehen: Meine Form ist gut und mein Rücken hat auch solch einen Sturz ohne Schaden überstanden!

Da der Schnee im Allgäu weiterhin auf sich warten lässt, mussten wir unser Programm etwas modifizieren. Zwischen Weihnachten und Neujahr warten nun Trainingstage auf der Reiteralm auf mich und Anfang 2016 bereiten wir uns dann in Hinterreit auf den nächsten Europacup in Wengen vor!

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Euer Heiner =)

Summary of my Nor Am Races

Momentan bin ich am Flughafen in Toronto auf der Heimreise nach München. Die Kanada-Reise habe ich gut überstanden und mein Rücken hat trotz der hohen Reisetätigkeit zwischen den Rennen die gesamte Zeit mitgespielt. Sportlich gesehen gab es Ups and Downs. Die Nor Am Rennen in Lake Louise waren sehr cool für mich, da ich mit soliden Leistungen auf einer Abfahrtsstrecke, welche ich bisher nur aus dem Fernseh kannte, absolut Vorn mitfahren kann. Die Strecke hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich möchte dort so bald wie möglich wieder am Start stehen.

Unser zweiter Stop in Panorama war alles andere als positiv für mich. Im Super G muss ich noch etwas frecher und selbstbewusster an die Rennen heran gehen, speziell wenn ich den Hang noch nicht kenne und die Geschwindigkeit schwierig einzuschätzen ist. Denn bei einem technisch sauberen Lauf fehlt noch die nötige Risikobereitschaft, um ein Top-Resultat abzuliefern. Die beiden folgenden Riesenslaloms sollten dann noch einige schwarze Erfahrungen bringen. Bei beiden Rennen konnte ich wieder nicht an meine Trainingsleistung anknüpfen und lieferte schlichtweg eine sehr schlechte Leistung ab. Ich konnte nicht mal ein Ergebnis anschreiben.

Nichtsdestotrotz werde ich Step bei Step weiterarbeiten und versuchen mein Bestes zu geben. Die nächste Chance bietet sich nächste Woche, dann wieder in Europa ;)

Canada

Am 04. Dezember ging unser Flug nach Canada. Nach einer 20 Stunden Reise sind wir dann platt in Calgary angekommen und am nächsten Tag Richtung Lake Louise weitergefahren. Dort warten nun zwei Abfahrten und ein Super G im Rahmen der Nordamerika-Cup Serie auf uns. Danach geht die Canada-Tour weiter nach Panorama für einen weiteren Super G und zwei Riesenslalom auf die ich mich besonders freue. Die Piste hier in Lake Louise ist durch den vergangenen Weltcup in einem super Zustand und die Strecke ist richtig cool. Jetzt muss nur noch die Leistung stimmen ;)


Get the final shape!

Am 28.10 war es wieder einmal so weit. In Herzogenaurach bei Adidas bescherten uns sämtliche Ausrüster des DSV das jährliche kleine Weihnachten. Hiermit bedanke ich mich herzlich bei allen Ausrüstern, Sponsoren, Mitarbeitern des DSV und allen Helfern für das gelungene Event und die neue Einkleidung!

Nach ein paar erholsamen Tagen zu Hause in meiner Heimatstadt sind nun die Akkus wieder aufgeladen und ich bin wieder bereit für die Aufgaben im Schnee. In der letzten Phase vor den Wettkämpfen versuche ich weiterhin meine Form zu verbessern und den letzten Schliff zu bekommen. Ich werde noch einmal ein wenig das Thema Skischuhe aufgreifen, denn mein Trainerteam und ich sind er Meinung, dort noch die letzten Hundertstel welche im Winter entscheidend sein können, heraus zu quetschen. 

Meinen Teamkollegen aus dem Weltcupteam werden in den nächsten Tagen in Richtung Amerika aufbrechen und sich in Copper Mountain auf den anstehenden Auftakt der Speerwettbewerbe vorbereiten. Ich wünsche ihnen viel Erfolg dabei und bitte alle die mich verfolgen, auch den deutschen Weltcupfahrern in Lake Louise und Beaver Creek die Daumen zu drücken.

Go Andreas Sander, Klaus Brandner, Josef Ferstl und Thomas Dressen!

Stay tuned!

Back in Europe and already continue

Zurück in Europa und schon geht es weiter. Die Woche nach unserer Ankunft hat gut getan und ich konnte wieder Kraft für die kommenden Aufgaben sammeln. Nach einer Konditionswoche, inklusive erfolgreicher Leistungsdiagnostik in der TU-München, waren wir bereits für ein paar Tage in Sölden. Der Riesenslalom steht momentan im Vordergrund, die Speedski werden lediglich auf einer Gleitstrecke bewegt. Morgen geht es schon wieder weiter und wir reisen nach für den nächsten Schneelehrgang nach Salden an. In drei Wochen startet bekanntlich der Weltcup in Sölden. Ich muss mich noch ein wenig gedulden und beginne erst Ende November mit Wettkämpfen.

Natürlich halte ich euch weiter auf dem Laufenden!

Thanks Chile for the nice trip

Heute sind wir wieder sicher in Deutschland gelandet und können auf einen sehr positiven Monat in Chile zurückblicken. Den zweite Teil des Lehrgangs absolvierten wir im Skigebiet Valle Nevado. Anfänglich hatten wir mit starkem Schneefall Probleme und mussten unseren Plan etwas ändern. Weiche Pisten und Neuschnee machten ein Speedtraining fast unmöglich und wir schoben einen Pausetag für die Regeneration ein. Nachdem sich das Wetter wieder zu unseren Gunsten geändert hatte, konnten wir mehrere Tage hintereinander bei traumhaften Bedingungen Riesenslalom und Speed trainieren. Im Großen und Ganzen war es ein sehr erfolgreicher Lehrgang. Mein Zwischenziel habe ich aufjedenfall erfüllt. Ich konnte die gesamten vier Wochen, schmerzfrei und voll belastbar durchtrainieren und konnte sogar weit aus mehr Umfänge fahren, als ich es mir gedacht habe. Ich habe also mit einem guten Gefühl die Heimreise angetreten und bin bereit für die kommenden Aufgaben hier in Europa.

Da ich in Chile fleißig Speedkilometer in Super G und Abfahrt gesammelt habe werde ich den Fokus in Europa eher auf den Riesenslalom legen. Jetzt heißt es aber erstmal in einer trainingsfreien Woche ausruhen und neue Kraft tanken =)

First half is over

Die erste Hälfte unseres Chile Camps ist nun vorbei. Wir hatten zwei super Trainingswochen in La Parva mit top Verhältnissen. So viel Speerkilometer in Super G und Abfahrt innerhalb dieser zwei Wochen habe ich glaube ich noch nie in meiner Karriere gesammelt. Sobald wir wieder in Europa sind wird der Riesenslalom zwar wieder die größte Rollen spielen, aber das Fahren mit den langen Ski kommt mir aufjedenfall zu Gute. In La Parva habe ich außerdem schon meine ersten Rennen in dieser Saison bestritten. Es tut gut wieder Rennluft geschnuppert zu haben und ich freue mich auf die weiteren kommenden Wettkämpfe. Meine Trainingsleistung gibt mir aufjedenfall ein großes Paket an Selbstvertrauen...

Momentan befinden wir uns für ein paar Tage in der chilenischen Hauptstadt Santiago, um uns zu regenerieren. Neben leichtem Training und Physiotherapie, haben wir auch das Länderspiel zwischen Chile und Paraguay besucht.  Nächste Woche geht es dann aber schon wieder weiter. Am 07.09 werden wir noch auf der deutschen Botschaft empfangen, und anschließend reisen wir nach Valle Nevado für weitere 10 Tage auf Ski.

Hier noch ein paar Impressionen aus La Parva:

First interim report from Chile

Gut in Chile angekommen haben wir nun auch schon unsere ersten Trainingstage hinter uns. Momentan befinden wir uns in dem Wintersportort La Parva, etwa zwei Autostunden entfernt von Santiago de Chile. La Parva liegt auf ca. 2700m Höhe und das Training findet auf rund 3700m statt. Um unsere Körper zu unterstützen haben wir bei jedem Training am Hang Sauerstoffflaschen dabei. Auch nach dem Training hilft der zusätzliche Sauerstoff bei der Regeneration. Zur Regeneration gehört auch die tägliche Physikbehandlung, damit mein Rücken auch weiterhin stabil bleibt =)

Angefangen mit Riesenslalom liegt der Fokus nun auf den schnellen Disziplinen. Das Material und das Setup der Ski passen für die jetzige Zeit auch schon ganz gut und das Training hier in Chile macht mir sehr viel Spaß. 

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden!

Ready for South America

Ab in den Winter! Heute geht unser Flieger nach Chile, wo wir die nächsten vier Wochen trainieren werden. Die Bedingungen dort scheinen sehr gut zu sein und wir werden bestimmt einige  effektive Trainingswochen haben. Die letzten zwei Wochen habe ich nochmal genutzt um meine Kondition zu verbessern damit mir in Chile nicht die Puste ausgeht, denn einen Monat auf einer Höhe von über 3000m zu trainieren geht an die Substanz. Trotzdem freue ich mich sehr darauf wieder auf die Ski zu stehen!

Die letzten Tage habe ich mich noch am Schliersee und am Bodensee ausgeruht und Kraft getankt für die kommenden Wochen. Körperlich verhält sich mein Rücken weiterhin stabil und ich fühle mich sicher.

Das neue Helmdesign für die anstehende Saison steht auch und ich freue mich nun auch offiziell meine Kooperation zusammen mit der Vöhringer GmbH präsentieren zu dürfen.

Ich bin also gerüstet für Chile und werde euch natürlich mit weiteren Bilder und Beiträgen auch auf meiner neuen Facebook-Seite versorgen =)



Greetings from Stelvio

Trotz dem heißen Wetter in den letzten Tagen haben wir hier am Stilfser Joch einen super Lehrgang absolvieren können. Um den rasch steigenden Temperaturen mittags zu entgehen starteten wir um 5:20 Uhr mit unseren Trainingseinheiten - und das frühe Aufstehen lohnt sich. Jeden Tag fanden wir harte Pisten vor und wir konnten unser Programm wie geplant durchziehen.            Der Rücken spielt absolut mit und ich konnte bereits mehrere Fahrten im Lauf machen. Der Fokus liegt auf der Riesenslalom und Super G Technik. 

Morgen treten wir wieder die Heimreise an und es geht dann Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Montag wartet ein Krafttest in Garmisch auf uns. Danach beginnen die letzten Vorbereitungen für das Trainingscamp in Chile =)


Ready for five days Stelvio

Diese Woche habe ich mir nochmal im Kraftraum den letzten Feinschliff geholt, damit ich die folgenden fünf Skitage am Stilfser Joch für mich gut nutzen kann. Ich freue mich schon darauf mit dem gesamten Team unterwegs zu sein =)

painful but necessary

Gestern noch für einen weiteren Skitag am Stilfser Joch, liege ich heute schon wieder auf der Liege. Mit der steigenden Intensität im Training wird die Physiotherapie immer wichtiger für mich und meinen Rücken. Unsere Team-Physio Therapeutin Annika trägt einen sehr großen Teil zum effektiven Training bei. Vor allem in meiner jetzigen Situation merke ich wie wichtig diese Unterstützung für mich ist!

first days on snow

In den letzten beiden Tagen stand ich nach meinen beiden Rückenoperationen das erste Mal wieder auf den Ski. Am Stilfser Joch erwischten wir zwei sonnige Tage und ich kann sagen, dass ich mein Skigefühl auch nach dieser langen und harten Zwangspause nicht verloren habe. Der erste große Schritt ist also getan und ich freue mich auf die kommende Zeit =)

weekend was fun

Finally new boots

Heute habe ich das Konditionstraining etwas umgeplant, um bei Head in Kennelbach/Bregenz meine Skischuhe für die kommende Saison angepasst bekommen. Mitte Juli ist es voraussichtlich endlich soweit, und ich kann sie im Schnee ausprobieren. Bis es soweit ist heißt es natürlich fleißig weiter trainieren =)

Konditionslehrgang Burgenland

Eingeladen von dem Landessportzentrum VIVA Steinbrunn, absolvierten wir im Burgenland einen Konditionslehrgang. Es war auch das erste Mal dass mein neues Team vollständig zusammen trainierte. Die Stimmung innerhalb des Teams passt sehr gut und es macht Spaß mit meinen neuen Kollegen zu arbeiten. Alles ist noch einmal ein Stück weit professioneller geworden. Besonders die medizinische Überwachung und der Umgang mit Medien hat einen ganz neuen Stellenwert.

Neben vielen Kilometern auf dem Rennrad um die Grundlagenausdauer zu verbessern, standen auch eine Klettereinheit und ein Fußballtraining mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Heimo Pfeifenberger auf dem Programm.

Mein Rücken verhält sich weiterhin stabil und die täglichen Behandlungen unserer Team-Physiotherapeutin schlagen auch an. Trotzdem merke ich, dass die beiden Operationen und die  lange Zeit bei der an Sport nicht einmal zu denken war, an meiner Fitness gezehrt haben. In den kommenden Wochen kann ich diesen kleinen Rückstand aber zu 100% aufholen.


Summer-Preperation for Season 15/16

Seit Anfang Juni trainiere ich nun endlich wieder im Allgäu in meinem gewohnten Umfeld. Die Reha am Schliersee habe ich gut hinter mich gebracht und bin soweit zufrieden mit meinen Fortschritten. Die letzte Kontrolluntersuchung 6 Wochen nach der zweiten Operation war auch positiv und ich kann nun die Belastung Schritt für Schritt steigern. 

Die Vorbereitung für die Saison 2015/2016 hat also nun auch für mich offiziell begonnen! =)

Reha am Schliersee

Meine Reha im Osterzentrum am Schliersee ist in vollem Gange. Das offizielle Rehs-Zentrum des Deutschenskiverbandes betreut mich wirklich super!

Mehrere Physiotherapiebehandlungen am Tag wechseln sich mit dem Rehabilitationstraining ab. Im Vordergrund stehen erstmal die Stabilisation und Kräftigung der Tiefenmuskulatur meiner Lendenwirbelsäule. Woche für Woche werden die Übungen anspruchsvoller und die Intensität bzw. die Trainingsumfänge werden mehr. Man kann schon fast wieder von normalem Training sprechen, wobei der Weg zur vollen Belastbarkeit noch ein langer ist.

Um von Anfang an die Rehabilitation best möglich zu nutzen, versuchen wir mögliche Fehlstellungen gar nicht erst auftreten zu lassen. Hierzu helfen mir Laufanalysen mit der Sporttherapeutin des Osterzentrums. Außerdem habe ich viele Stunden in der integrierten Therme direkt am Schliersee verbracht und meine Rehaübungen im Wasser durchgezogen.

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